Intrakranielle Aneurysmen

Intrakranielle Aneurysmen

Aneurysmen sind krankhafte Gefässerweiterungen, die eine Schwachstelle der Hirnarterien darstellen und sich häufig an Verzweigungen der Blutgefässe finden. Bei erhöhtem Blutdruck kann sich die Wand ausdehnen oder auch reissen (ruptieren). Etwa 2-3 Prozent aller Erwachsenen sind von Aneurysmen betroffen. Von 3000 Aneurysma Patienten erleiden etwa 10 eine gefährliche Hirnblutung. Bei Verdacht auf ein Aneurysma ist es daher wichtig, zeitnah das Rupturrisiko zu beurteilen und, falls nötig, das Aneurysma kompetent zu behandeln.

Beim sogenannten «Aneurysma-Coiling» werden mit Hilfe eines Katheters winzige, platinbeschichtete Metallspiralen (Coils) von der Leistenarterie bis in das Aneurysma geschoben und in der Aussackung platziert. Dadurch wird verhindert, dass weiterhin Blut in das Aneurysma strömt. Das noch in der Aussackung enthaltende Blut thrombosiert, so dass die Gefahr einer Blutung gebannt ist.