Hirnläsionen (Schlaganfall)

Hämorrhagische oder ischämische Hirnläsionen (Schlaganfall)

Ein Schlaganfall entsteht, wenn Bereiche des Gehirns nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt sind. Ursache dafür kann ein Herzinfarkt oder eine Hirnblutung sein. Es gibt zwei Arten von Schlaganfall: den ischämischen und den hämorrhagischen. Der ischämische Schlaganfall kommt deutlich häufiger vor und wird durch einen Gefäßverschluss im Gehirn verursacht.

Ursache für einen hämorrhagischen Schlaganfall ist ein geplatztes und blutendes Gefäß im Gehirn. Die Untersuchung und Darstellung der Blutgefäße erfolgt mittels CT-Angiographie. Bei einem ischämischen Schlaganfall kommt es darauf an, das verstopfte Blutgefäss so schnell wie möglich wieder zu öffnen, um dauerhafte Hirnschäden und deren Langzeitfolgen zu verhindern.

Eine Behandlung ist medikamentös oder mit Hilfe eines Stents (Drahtröhrchen zum Offenhalten von Blutgefäßen) möglich, der durch einen Katheter an die Engstelle geschoben wird. Der Stent legt sich um den Thrombus und wird anschliessend herausgezogen. Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall müssen die Ärzte zunächst die Blutung stillen. Dies erfolgt meist im Rahmen einer neurochirurgischen Operation, bei der das Blut entfernt und der Riss im Gefäss geschlossen wird.